Ausgaben für die neue Spionagedrohne der Bundeswehr nähern sich der Milliardengrenze

Weiterlesen ..."Die angebliche 'Reißleine' des damaligen Verteidigungsministers de Maizière entpuppt sich als Nebelkerze. Denn wie geplant soll die bereits als Einzelstück an die Bundeswehr gelieferte 'Euro Hawk' für Flugtests genutzt werden, damit danach eine ganze Serie von Spionagedrohnen beschafft werden kann", kritisiert der Bundestagsabgeordnete entsprechende Meldungen über die gestrige Fragestunde im Bundestag (1 | 2 | 3). 

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Bundesregierung lügt zu Interpol-Fahndung

Neue Details zur Festnahme des Al-Dschasira-Journalisten Ahmed Mansur zeigen, dass Berlin dem ägyptischen Regime einen Gefallen tun wollte

Wegen der vorübergehenden Verhaftung des ägyptisch-britischen Journalisten Ahmed Mansour am Flughafen Berlin Tegel war die Bundesregierung vor zwei Wochen international in die Schlagzeilen geraten. Der Al-Jazeera-Mitarbeiter war auf dem Weg von einem Interview in Berlin nach Doha, als ihn die Bundespolizei in Haft nahm. Nach öffentlichem Druck kam der Journalist zwei Tage später wieder frei.

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Ein griechisches Nein ist im Interesse aller Menschen in Europa

Dieses Interview der griechischen Zeitung "Epohi" mit Andrej Hunko wird am Wochenende in Griechenland veröffentlicht. Oxi.

How do you judge the Greek government’s decision for the referendum?

It is the unalienable right of the Greek people to decide and it is a brave decision of the government to let the people decide. Coming from a country, where people are denied the right of referenda and where there has never been any referendum since 1945, nobody should dare to question this right.

As rapporteur on austerity politics in the Parliamentary Assembly of Council of Europe (PACE) I called for more democratic participation of the peoples in the countries involved, including referenda. The resolution was approved with big majority. It is scandalous that the institutions of the Troika and the European leaders try to prevent such a democratic participation, as they did already in 2011 in Greece.

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Interpol: Verstöße gegen das Verbot politischer Verfolgung könnten zunehmen

Weiterlesen ...„Trotz einer anderslautenden Mitteilung von Interpol hat das Bundeskriminalamt den ägyptischen Fahndungsaufruf zu dem bekannten Al Jazeera-Journalisten Ahmed Mansour nicht gelöscht.

Nun kommt heraus, dass es sich um einen Einzelfall mit herausragender Bedeutung handelt: Denn angeblich hätten deutsche Behörden letztes Jahr beinahe allen Korrekturen von Interpol entsprochen. Im Fall Mansour sei die Fahndung aber aufrechterhalten worden. Das ist ein Schlag ins Gesicht der Pressefreiheit und ein schwerwiegender Affront gegen die arabische Welt“, erklärt der Bundestagsabgeordnete Andrej Hunko.

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EU-Grenzagentur nutzt neue Satellitenaufklärung zum Aufhalten syrischer Familien

„Die EU-Grenzagentur Frontex observiert Schiffe per Satellit, damit diese nicht mehr von Geflüchteten bestiegen werden können. Es handelt sich nach meiner Kenntnis um ausgemusterte Frachter in Häfen der Türkei. Das ist besonders zynisch, denn im Gegensatz zu Schlauchbooten sind diese Schiffe wenigstens seetüchtig. Deshalb wurden sie häufig von syrischen Familien mit Kindern genutzt“, erklärt Andrej Hunko angesichts einer entsprechenden Mitteilung des Bundesinnenministeriums.

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Umfangreiche Dokumentation der Veranstaltung "Der Tod aus der Luft: die Rolle Deutschlands im US-Drohnenkrieg"

Weiterlesen ...Zur Veranstaltung der Linksfraktion und der Rosa-Luxemburg-Stiftung "Der Tod aus der Luft: die Rolle Deutschlands im US-Drohnenkrieg" vom 18. Juni gibt es nun eine Reihe von Dokumentationen. Birgit Bock-Luna aus dem Büro Niema Movassat hat einen längeren Bericht geschrieben. Hier ist eine Serie von Fotos.

Auf linksfraktion.de erschien ein Interview mit Wolfgang Kaleck, dem Anwalt Edward Snowdens und Klagevertreter jemenitischer Opfer US-amerikanischer Drohnenangriffe. Schließlich ist die Veranstaltung auch auf Video dokumentiert (

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Europarat fordert Whistleblowerschutz bei Geheimdiensten und Militärs, Asyl für Snowden

Die Parlamentarische Versammlung des Europarates hat die Mitgliedstaaten mit großer Mehrheit aufgefordert, Asyl für Edward Snowden und andere Whistleblower zu gewähren, die in ihren Heimatländern von Vergeltungsmaßnahmen bedroht werden.[1] Die Enthüllungen müssen dafür bestimmte Kriterien erfüllen, die der Europarat entwickelt hat. Der Berichterstatter Pieter Omtzigt von den niederländischen Konservativen hat in seinem Memorandum dargelegt, dass der Fall Snowden diese Kriterien erfüllt.

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Fähren statt Frontex, Europol und GCHQ!

„Der Rat für Außenbeziehungen hat heute die erste Stufe der zivil-militärischen EU-Mission EUNAVFORMED beschlossen. Wenig beachtet ist, dass an der zivil-militärischen GSVP-Mission auf dem Mittelmeer auch Polizeien und Geheimdienste beteiligt sind“, erklärt der Bundestagsabgeordnete Andrej Hunko. 

Ihnen obliegt die Ermittlung der kommerziellen Fluchthelfer, zum Einsatz kommen etwa die Telefonüberwachung und die Ausforschung von Bankkonten. Bei Europol in Den Haag wurde hierfür ein polizeiliches Lagezentrum „JOT MARE“ gegründet. Es soll durch ein Aufklärungszentrum auf Sizilien ergänzt werden.

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Andrej Hunko besucht Tomas Elgorriaga Kunze im Gefängnis in Mannheim

Andrej Hunko, Abgeordneter im EU-Ausschuss des Deutschen Bundestages und Mitglied der Parlamentarischen Versammlung des Europarates, besucht heute Nachmittag Tomas Elgorriaga Kunze, der sich seit etwa 8 Monaten in Auslieferungshaft in der JVA Mannheim befindet. Andrej Hunko begleitet seit Jahren den baskischen Friedensprozess. So besuchte er als einziger nichtspanischer Abgeordneter Arnaldo Otegi, der noch immer in Haft ist. Der ehemalige Sprecher der baskischen Partei Batasuna (Einheit) gilt als einer der wichtigsten Initiatoren des baskischen Friedensprozesses.

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Andrej Hunko reist für Schulden-Audit nach Athen

Auf Einladung der Präsidentin des griechischen Parlaments wird der Bundestagsabgeordnete Andrej Hunko (DIE LINKE) am morgigen Donnerstag (18.6.) an der Präsentation eines vorläufigen Berichts über die Legalität und Legitimität der Staatsschulden Griechenlands teilnehmen. Der Bericht wird von einer im April dieses Jahres eingesetzten Wahrheitskommission des Parlaments erarbeitet, die ihre vorläufigen Ergebnisse vorstellt. Dabei geht es um die Frage, inwieweit die enormen Staatsschulden des Landes legal und legitim sind.

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