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Ägypten zehn Jahre nach dem "Arabischen Frühling"

Auf freiem Fuß ist inzwischen der Arzt Ahmed Said. Er war im Dezember 2015 zu einer Haftstrafe von zwei Jahren verurteilt worden – wegen einer kleinen Kundgebung mit etwa 30 Leuten. Der Linken-Abgeordnete Andrej Hunko setzte sich beim ägyptischen Botschafter für ihn ein. Said wurde begnadigt. Kurz nach seiner Haftentlassung verließ er Ägypten. „Ein hoher Beamter hat mir eine klare Botschaft mitgegeben: Verlass das Land und komm nicht wieder. Ansonsten wirst du das Gefängnis nie mehr verlassen“, sagt er. Heute lebt Said in Berlin. Seinen 14-jährigen Sohn hat er seit Jahren nicht gesehen. Er ist in ständiger Sorge um seine Familie und betont: „Du weißt nie, was sie als nächstes tun.“

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