Die Kalaschnikow als Büroschmuck und der Rechte Sektor als Ordnungsmacht
Von Michael Schlick
Der letzte Teil ihrer Ukraine/Russland-Reise führte Wolfgang Gehrcke und Andrej Hunko ans Schwarze Meer, nach Odessa. Sie wollten in erster Linie mit den Angehörigen der Opfer des Massakers vom 2. Mai reden und sich nach dem Stand der Aufklärung erkundigen. Doch bis es soweit war, hatten beide einige ungeheuerliche Erlebnisse. Es fing mit der Dolmetscherin an, die von der deutschen Botschaft in Kiew vermittelt worden war. Gleich nach der Begrüßung dozierte sie über den Rechten Sektor und dessen positiven Wirkens für die Gesellschaft in der Ukraine. Er sei ein Kontrollorgan und schaffe Ordnung in diesen chaotischen Zeiten, so die Dolmetscherin über die Nazi-Combo, von der angenommen wird, dass sie eine große Aktie am Massaker im Gewerkschaftshaus hat. Zudem forderte sie die deutschen Parlamentarier auf, auch mit den rechten Schlägern das Gespräch zu suchen. Das war dann doch des Guten zuviel, und Wolfgang Gehrcke machte der Dame eine Ansage, die wirkte.
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