Die Zeitung Super Mittwoch hat die Aachener Direktkandidaten gefragt: 1. Wo sehen Sie die drängensten Probleme in der kommenden Legislaturperiode? 2. Wie wollen Sie diese Probleme angehen? 3. Warum sollen die Wähler Ihnen Ihre Stimme geben?
In Aachen aufgewachsen, habe ich zeitweise in Freiburg und Berlin gelebt, studiert und u. a. als LKW-Fahrer, Drucker, Publizist und in der Krankenpflege gearbeitet. Nachdem ich 1998 wieder in Aachen in der Druckbranche tätig war, musste ich das demütigende Hartz-IV-System am eigenen Leib erfahren.
Ich war immer politisch engagiert: In Aachen gegen die zunehmenden Kriegseinsätze, gegen Neonazis oder die Hartz-Gesetze. Als Sprecher der Montagsdemos Aachen war ich aktiv an den bundesweiten Hartz-IV-Protesten beteiligt. Erst mit der Gründung einer gesamtdeutschen LINKEN aus WASG und PDS habe ich mich 2005 auch einer Partei angeschlossen, weil es auch in Deutschland eine starke Linke braucht.
2007 begann ich als Mitarbeiter von Tobias Pflüger im EU-Parlament zu arbeiten, bis ich 2009 in den Bundestag gewählt wurde. Darüber hinaus bin ich Mitglied der Parlamentarischen Versammlung des Europarates.
In meinem Schwerpunkt Europapolitik habe ich mich besonders zur Eurokrise engagiert. Die Art der „Euro-Rettung“ habe ich immer abgelehnt, da mit den „Rettungspaketen“ stets nur die Banken auf unsere Kosten gerettet wurden. Die notleidenden Länder mussten brutale, wirtschaftlich zerstörerische Kürzungsprogramme hinnehmen. Darüber hinaus habe ich mit vielen Anfragen an die Bundesregierung Öffentlichkeit zu unbequemen Themen herstellen können, etwa zur Überwachung der Bürger/innen oder zum Drohnenprogramm.
Mehr Demokratie e.V., Attac, Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA), Informationsstelle Militarisierung e. V., Aachener Friedenspreis e.V., ver.di, Lobbycontrol e.V., "Verein der Bundestagsfraktion DIE LINKE e.V."
Stand: März 2022
Die große Koalition von 2005 – 2009 war keine Wunschkoalition. Die Sozialdemokraten wollten mit Schröder und Fischer die rot-grüne Koalition der vorangegangenen Jahre fortsetzen, die CDU wollte gemeinsam mit der FDP an die bleierne Zeit der Kohl-Ära anknüpfen. Durch den Einzug der Linkspartei in den Bundestag reichte es jedoch weder für eine schwarz-gelbe, noch für eine rotgrüne Mehrheit.
Der Bund für Umwelt- und Naturschutz hat den BundestagskandidatInnen Fragen zur Umweltpolitik vorgelegt. Hier die Antworten...
„Die Bundesregierung schließt auch auf Nachfrage weiterhin nicht aus, eine Militärintervention der Westafrikanischen Wirtschaftsgemeinschaft ECOWAS, auch im Rahmen der Europäischen Union, in Niger politisch, finanziell und auch militärisch zu unterstützen. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung auf meine schriftliche Frage hervor“, erklärt Andrej Hunko, europapolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE.
Vom 13. bis zum 14. Juli 2023 nimmt der Aachener Bundestagsabgeordnete und europapolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE. im Bundestag, Andrej Hunko, am „UN High-Level Political Forum on Sustainable Development“ in New York teil.
Vor Ort stellt er am Freitag, den 14.Juli als Berichterstatter den Bericht „Overcoming the socio-economic crisis sparked by the Covid-19 pandemic” auf einer Veranstaltung des Europarates mit dem Titel „Decent work, building a sustainable future” vor.
Zur Auseinandersetzung um den Auftritt des Schweizer Friedensforschers Daniele Ganser erklärt Andrej Hunko, Bundestagsabgeordneter aus Aachen:
„Die Versuche eine Veranstaltung von Daniele Ganser in Aachen zu verhindern, bewegen sich außerhalb des Rahmens der in Art 5 des Grundgesetzes verbrieften Meinungsfreiheit. Hunderte Aachenerinnen und Aachener haben inzwischen Karten gekauft und das Recht, sich ein unzensiertes Bild des Schweizer Friedensforschers zu machen.
Andrej Hunko, Bundestagsabgeordneter aus Aachen und europapolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE, nimmt am 23. und 24. Februar an der Wintertagung der Parlamentarischen Versammlung der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) teil. Es werden Abgeordnete aus den 57 OSZE-Staaten erwartet. Das Generalthema lautet: „Ein Jahr danach: Russlands anhaltender Krieg gegen die Ukraine“.
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