Auf dem Treffen der EU-lnnenminister am 14. September 2018 in Wien hatte der italienische lnnenminister und Lega-Vorsitzende Matteo Salvini afrikanische Migrantinnen und Migranten mit Sklaven verglichen. Berichten zufolge führte Salvini unter anderem aus: "In ltalien gibt es die Notwendigkeit, unseren Kindern zu helfen, Kinder zu bekommen - und nicht, neue Sklaven zu haben, um die Kinder zu ersetzen, die wir nicht haben" (,"Salvini und Asselbom streiten über Flüchtlingspolitik", zeit.de vom 15. September 2018). Keiner der Anwesenden reagierte auf die nach Ansicht der Fragestellerinnen und Fragesteller rassistischen Austahrungen, außer Luxemburgs Migrationsminister Jean Asselbom ("Das geht zu weit", ,"Scheiße noch mal'"). Asselborn zufolge hatten ,"alle anderen betreten zu Boden geschaut". Salvini hat ein Video des Vorfalls, auf dem er und Asselbom im Portrat gefilmt wurden, auf seiner Facebook- Seite veroffentlicht. Dies weckt den Verdacht, dass die Provokation von Salvini inszeniert worden war ("Der Salvini-Eklat - eine Falle?", spiegel.de vom 15. September 2018).