Member of German BundestagMember of the Parliamentary Assembly of the Council of Europe
(z.B. parlamentarische Initiativen oder Vorab-Veröffentlichungen als Scan).
Published on 13 March 2012 By Büro Andrej Hunko 5079 downloads
SF353.pdf
„Die grenzüberschreitenden Polizeinetzwerke zur Nutzung von Trojanern sind weit-aus größer, als die Bundesregierung bislang eingestehen wollte. Das Bundeskrimi-nalamt ignoriert dabei die Bedenken des Bundesverfassungsgerichts“, kritisiert der Bundestagsabgeordnete Andrej Hunko angesichts der Antwort der Bundesregierung auf seine entsprechende Parlamentarische Initiative. Das Bundeskriminalamt trifft sich demnach seit Anfang 2008 mit Polizeien in Großbritannien, USA, Kanada, Österreich, Luxemburg und Liechtenstein. Auch der britische Trojaner-Hersteller „Gamma Group“ konnte auf einem Treffen seine „Softwareprodukte“ vorstellen. Erst vor sechs Wochen reiste das Bundeskriminalamt mit dem Bundesinnenministerium nach Israel, um der dortigen Polizei in einem „Fachvortrag“ über Erfahrungen mit Trojanern zu berichten.
Published on 10 October 2016 By Büro Andrej Hunko 2546 downloads
KA_18_9715_Internationale_verdeckte_Ermittlungen_Bundespolizei.pdf
Auch die Bundespolizei darf zukünftig verdeckte Ermittler führen (Bundestagsdrucksache 18/891 7). In der Diskussion um den Gesetzentwurf begründete der Bundespolizeipräsident den Bedarf nach gefahrenabwehrenden gesetzlichen Befugnissen zum Einsatz verdeckter Ermittler mit dem Phänomen der „illegalen Migration" (Stellungnahme Dieter Romann vom 21. Juni 2016). Dem Bundespolizeipräsident zufolge hat seine Behörde bereits in größerem Umfang von der Führung von Vertrauenspersonen Gebrauch gemacht. Einsätze erfolgten demnach anlässlich „wiederholter Schiffsschleusungen von der Türkei (Mersin) nach Italien". Durch die verdeckt gewonnenen Erkenntnisse wurden drei voll besetzte Schiffe aufgebracht und beschlagnahmt, 1.100 Personen dadurch an der vergleichsweise sicheren Überfahrt in die Europäische Union gehindert.
Published on 05 February 2019 By Büro Andrej Hunko 1231 downloads
KA_19_7202_BeCaNet_Internationales_Projekt_Bekämpfung_Terrorismusfinanzierung_MdB_Hunko.pdf
Die Abteilung Polizeilicher Staatsschutz des Bundeskriminalamtes (BKA) hat ein internationales Projekt ‘Best practice, capacity building and networking initative among public and private actors against Terrorism Financing“ (BeCa-Net) zur Bekämpfung der Terrorismusfinanzierung begonnen („BKA stärkt die Bekämpfung der Terroris- musfinanzierung“, Pressemitteilung BKA vom 14. Dezember 2018). BeCaNet soll die grenzüberschreitende Vernetzung von Finanzermittlerinnen und -ermittlern in den nächsten zwei Jahren „nachhaltig verstärken, polizeiliche Auswertungen von Geld- transfers weiter verbessern und die Kooperation mit privaten Finanztransferanbietern ausbauen und vertiefen“. Damit sollen etwa der Kauf von Waffen und Munition, „Propagandamaßnahmen“ oder eine „Ausbildung von Attentätern“ verfolgt werden. Das Projekt wird von der Europäischen Kommission gefördert und soll die Kooperation mit privaten Finanztransferanbietern „ausbauen und vertiefen“.
Published on 29 April 2016 By Büro Andrej Hunko 3024 downloads
INTERPOL’s strategy for countering migrant smuggling.pdf
Published on 26 February 2015 By Büro Andrej Hunko 1658 downloads
Published on 25 March 2011 By Büro 1942 downloads
Published on 10 November 2014 By Büro Andrej Hunko 2724 downloads
06948-14-MEP-Loesing.pdf
Which representatives of which civil and military Libyan authorities participated in the visit to Frontex in Warsaw in June 2013?
What contribution could Frontex make in the area of risk analysis and border police training, and what can already be gathered from the requirement analysis of EUBAM Libya in this respect?
To what extent is the Frontex agency intended to directly cooperate in/support the protection of the Libyan border, and what is the status of a corresponding working agreement in this respect?
To what extent did Frontex also participate in drafting Conops Plusl, and on which aspects did Frontex advise those drafting it?
Published on 11 January 2017 By Büro Andrej Hunko 1806 downloads
EU_KOM_Europol_EU_IRU_Cornelia_Ernst_1107154_DE.pdf
Mithilfe welcher Software welcher Hersteller bzw. Programmierer ist Europol in der Lage, räumlich eingrenzbare Geodaten von Nutzerinnen und Nutzern Sozialer Medien festzustellen, wie es in dem Artikel der Irish Times vom 12. Februar 2016 unter der Überschrift „Europol identified 366 social media users close to Paris attacks“ beschrieben wird?
Welche ähnliche Software welcher Hersteller bzw. Programmierer zur Feststellung oder Verfolgung von Internetnutzern und nutzerinnen hat Europol in der Vergangenheit getestet und/oder eingeführt?
Über welche weiteren IT-Werkzeuge oder forensischen Werkzeuge verfügt das Europol Emergency Response Team (EMRT), und bei welchen Anlässen wurden diese zuletzt eingesetzt?
Published on 08 February 2013 By Büro Andrej Hunko 1764 downloads
Guttenberg-Frage 33 Cybersicherheit.pdf
Published on 14 November 2019 Modified on 14 November 2019 By Büro Andrej Hunko Tagged in Frankreich, Russland 1819 downloads
KA_19_14986_Pläne_Deutschlands_und_Frankreichs_zur_Gestaltung_eines_gesamteuropäischen_Raums_unter_Einschluss_Russlands.pdf
In ihrer Antwort auf die Kleine Anfrage der Linksfraktion „Perspektiven eines künftigen gesamteuropäischen Raums von Lissabon bis Wladiwostok“ vom 5. Oktober 2018 (siehe BT-Drs. 19/4758, Fr. 9) „sieht die Bundesregierung keine Veranlassung, einen neuen Vertrag über die Europäische Sicherheit auszuarbeiten.“ In demselben Dokument weist die Bundesregierung darauf hin, dass auch für die Schaffung eines gemeinsamen Wirtschaftsraums von Lissabon bis Wladiwostok die Voraussetzungen derzeit nicht erfüllt sind (ebenda, Fr. 24). Darüber hinaus hat die Bundesregierung „weder nachgeordnete Bundesbehörden noch sonstige Institutionen mit der Entwicklung von Plänen zur Gestaltung eines gemeinsamen Wirtschaftsraums von Lissabon bis Wladiwostok beauftragt“ (ebenda, Fr. 34). Bei der Eröffnung des 17. Treffens des deutsch-russischen Petersburger Dialogs im Oktober 2018 in Moskau sprach der Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier über einen „europäischen Wohlstandsraum“ (siehe dazu https://www.oaoev.de/de/altmaier-kaempft-um-die-deutsch-russische-zukunft). Im Spätsommer und Herbst 2019 sorgten die Erklärungen des französischen Präsidenten Emmanuel Macron über die Notwendigkeit einer grundlegenden Neugestaltung der Beziehungen der EU zu Russland und eine neue europäische Sicherheitsarchitektur für ein großes mediales Aufsehen. Pierre Vimont, einer der prominentesten Diplomaten Frankreichs, „soll künftig die nächsten Annäherungsschritte überwachen und eine strategische "Roadmap" ausarbeiten“ (siehe „Macrons Annäherung an Moskau wird konkreter“ in FAZ vom 10.09.2019).
Published on 05 September 2018 Modified on 05 September 2018 By Büro Andrej Hunko 1410 downloads
KA_19_3720_Tote_nach_Intervention_libyscher_Küstenwache_17_Juli_2018_MdB_Hunko.pdf
Die Schiffe „Open Arms" und "Astral" der spanischen Hilfsorganisation Proactiva Open Arms haben nach dem Mithören von Funksprüchen der libyschen Küstenwache und dem Handelsschiff „Triaden" am 17. Juli 2018 nach sechsstündiger Suche eine Überlebende entdeckt, die sich an ein zerstörtes Schlauchboot klammerte. Der Vorfall geschah auf hoher See 80 Seemeilen vor der libyschen Küste und ist auch auf einem Video dokumentiert. Die Frau identifizierte sich als die 40jährige Josepha aus Kamerun. Neben ihr fanden die Retter die Leiche eines Kindes und die einer anderen Frau, twitterte Proactiva-Gründer Oscar Camps. Der Organisation zufolge war das Schlauchboot zuvor von der libyschen Küstenwache gefunden worden, die nach eigenen Angaben 158 Personen an Bord nahm um diese nach Libyen zurück zu bringen. Dabei soll es sich um das Patrouillenboot "Ras al Jadr" mit der Kennung "648" gehandelt.
Published on 04 April 2018 By Büro Andrej Hunko 917 downloads
KA_19_993_Entschlüsselungsplattform_Europol_MdB_Hunko.pdf
Die EU-Polizeiagentur Europol soll weitere fünf Millionen Euro zur Entwicklung von Fähigkeiten zum Auslesen verschlüsselter Inhalte erhalten (13. Fortschrittsbericht der Europäischen Kommission „Auf dem Weg zu einer wirksamen und echten Sicherheitsunion“). Die Kommission hatte die Gelder bereits im zwölften Fortschrittsbericht zugesagt, deren Höhe jedoch erst am 24. Januar 2018 veröffentlicht. Zuvor hatten die EU-Innenminister auf ihrer Dezember-Tagung auf weitere Unterstützung gedrungen. Die Agentur soll „die technischen und rechtlichen Aspekte der Rolle der Verschlüsselung“ untersuchen und regelmäßig bewerten. Am 5. Februar 2018 fand hierzu bei Europol in Den Haag ein Workshop mit Polizeien der Mitgliedstaaten statt.
Published on 20 February 2012 By Büro Andrej Hunko 5302 downloads
178335_UAV_Hunko_Jelpke.pdf
Ein unter dem Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung Dr. Peter Ramsauer ausgearbeiteter Gesetzentwurf eines Vierzehnten Gesetzes zur Änderung des Luftverkehrsgesetzes sieht die grundsätzliche Legalisierung des nicht-militärischen Einsatzes unbemannter Luftfahrtgeräte (Unmanned Aerial Systems/UAS) im deutschen Luftraum vor (Bundestagsdrucksache 17/8098). Die Bundesregierung hält es „angesichts der weitreichenden technischen Entwicklung und der erheblichen Fortschritte in diesem Bereich“ für möglich, dass „bemannte und unbemannte Luftfahrtgeräte gleichberechtigt am Luftverkehr teilnehmen“.
Published on 23 September 2014 By Büro Andrej Hunko 2979 downloads
Drohnen-Flyer.pdf
Wir fordern von Bundesregierung und Bundestag, den Irrweg der Anschaffung und Produktion bewaffneter Drohnen aufzugeben und sich für ein weltweites Verbot und völkerrechtliche Ächtung dieser Waffen einzusetzen.
Published on 29 May 2015 By Büro Andrej Hunko 2922 downloads
18_4791_Kampfdrohnen.pdf
Published on 20 August 2017 By Büro Andrej Hunko 2281 downloads
18_13151_Kampfdrohnen_der_Bundeswehr_für_kleinteilige_chirurgische_Angriffe_MdB_Hunko.pdf
Für 1,024 Milliarden Euro wollte die Bundeswehr fünf bewaffnungsfähige Drohnen vom israelischen Hersteller Israel Aerospace Industries (IAI) beschaffen (dpa vom 21. Juni 2017, „Von der Leyen hat ein Drohnen-Problem“). Die Entscheidung für die Drohnen vom Typ „Heron TP“ fiel durch die Auswahlentscheidung des Generalinspekteurs der Bundeswehr vom 12. Januar 2016 (Drucksache 18/7725, Frage 2). Am 28. Juni 2017 wurde dem Verteidigungsausschuss des deutschen Bundestages eine Vorlage des Bundesministeriums der Finanzen über den Abschluss der Verträge zur Beschaffung von fünf Kampfdrohnen des Typs „German Heron TP“ (G-Heron TP) vorgelegt. Sie entspricht der seit dem Jahr 2013 bestehenden Absicht der Bundesregierung, bewaffnungsfähige Drohnen der MALE-Klasse zu beschaffen (Drucksache 17/14053, Frage 1). Die Vorlage sah den Abschluss eines Dienstleistungsvertrages mit der Airbus Defense and Space Airborne Solutions GmbH (ADAS), sowie eine Regierungsvereinbarung mit dem Verteidigungsministerium des Staates Israel vor. Die Regierungsvereinbarung sollte die Bereitstellung der Infrastruktur auf dem israelischen Flughafen Tel Nof regeln, wo die Drohnen stationiert werden sollten. Schließlich wurde die Vorlage durch die Mehrheit der Abgeordneten am Ende der Sitzung von der Tagesordnung genommen, ohne dass über sie abgestimmt worden wäre.
Published on 17 September 2018 By Büro Andrej Hunko 867 downloads
201809_SF_049_Kaempfe_in_Libyen_Auswirkungen_Kuestenwache_MdB Hunko.pdf
Was ist der Bundesregierung darüber bekannt, inwiefern die militärische Küstenwache oder die zivile Seepolizei von den gegenwärtigen Kämpfen rivalisierender Milizen in Libyen betroffen sind, wozu Medien von deren „Zusammenbruch" sprechen („Libia, allarme profughi e piano sugli sbarchi a rischio. La Guardia costiere cosi non pub operare", www.corriere.it vom 4. September 2018), und welche der kämpfenden Milizen stellen Einheiten dieser zivilen oder militärischen Küstenwachen (bitte deren Zugehörigkeit zum Innen- und Verteidigungsministerium getrennt ausweisen) ?
Published on 19 December 2012 By Büro Andrej Hunko 3000 downloads
Melanie Schwan_2012.pdf
Published on 24 January 2013 By Büro Andrej Hunko 5747 downloads
17-11978-Hunko-LINKE.pdf
Published on 16 March 2016 By Büro Andrej Hunko 2168 downloads
18-07764_Kennzeichnungs- und Führerscheinpflicht von kleinen Drohnen, Registrierung und Vorratsdatenspeicherung.pdf
Die Bundesregierung plant neue Regelungen für private und gewerbliche Drohnen-Flüge, darunter die Ausweitung von Flugverbotszonen. Zuerst hatte die Nachrichtenagentur Reuters 26. August 2015 darüber berichtet. Eine Kleine Anfrage der Fraktion DIE LINKE dazu wurde vom Parlamentarischen Staatssekretär im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) und CDU-Abgeordneten Norbert Barthle jedoch in wesentlichen Teilen und trotz einer umfangreichen Fristverlängerung nicht beantwortet. Laut Barthle würden derzeit „Rechtsgrundlagen [erarbeitet], die innerhalb der Bundesregie-rung abgestimmt werden“ (Bundestagsdrucksache 18/6306). Zwischenzeitlich wurde jedoch die Agentur Reuters erneut mit Details zur geplanten Regulierung versorgt (am 7. November 2015). Eine weitere Kleine Anfrage kritisierte deshalb eine Aushöhlung des Fragerechts (Bundestagsdrucksache 18/7125). Wiederum wurden fast alle Fragen, darunter auch neue Nachfragen, mit einem Ver-weis auf einen geplanten Verordnungsentwurf nicht beantwortet. Einen Zeitrahmen nennt der Staatssekretär nicht, jedoch werde der Entwurf nach Abfassung „sodann innerhalb der Bundesregierung abgestimmt“.