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Left Party of Germany

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Pressemitteilungen von Andrej Hunko

Türkei verweigert deutschem OSZE-Wahlbeobachter die Einreise

Vor den Parlaments- und Präsidentschaftswahlen in der Türkei am kommenden Wochenende verweigert die türkische Regierung dem OSZE-Wahlbeobachter und europapolitischen Sprecher der Fraktion DIE LINKE, Andrej Hunko, die Einreise in die Türkei. Er erklärt dazu:

„Der türkische OSZE-Botschafter informierte auf der heutigen Ratssitzung, dass die Türkei mir als akkreditiertem OSZE-Wahlbeobachter die Einreise in die Türkei verweigern wird. Zu diesem Zeitpunkt befand ich mich bereits im Flugzeug und kurz vor dem Abflug aus Wien.

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Überwachung des Mittelmeers: Seenotrettungsorganisationen müssen EU-Lagebilder erhalten!

Read more ...„Die Europäische Union überwacht das zentrale Mittelmeer lückenlos. Sowohl die Grenzagentur Frontex als auch die Militärmissionen nutzen dabei hochauflösende Satelliten und das leistungsfähige Überwachungsnetzwerk EUROSUR, das nun weiter ausgebaut wird. Es ist deshalb vermeidbar, dass so viele Menschen auf der Flucht ertrinken müssen. Die Aufklärungsdaten müssen jetzt genutzt werden, um Menschen zu retten“, erklärt der Bundestagsabgeordnete Andrej Hunko anlässlich einer entsprechenden Antwort des Bundesinnenministeriums.

Das EU-Grenzüberwachungssystem EUROSUR stärkt den Informationsaustausch und die operative Zusammenarbeit zwischen den nationalen Behörden der Mitgliedstaaten sowie mit der Grenzagentur Frontex. Frontex nutzt dazu Satellitenbildmaterial mit einer Auflösung von bis zu 24 cm, Schiffsortungssysteme, meteorologische Informationen und geheimdienstliche Erkenntnisse. Auch das weit fortgeschrittene EU-Erdbeobachtungsprogramm Copernicus kontrolliert Küstenregionen und die hohe See per Satellit.

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Maßnahmen der Bundespolizei in Ägypten können zur Unterdrückung genutzt werden

Read more ...„Die Bundespolizei baut ihre Kooperation mit der Polizei in Ägypten aus. Zu den Maßnahmen gehört die Ausstattung mit Fahrzeugen für die Überwachung der Küstenbereiche. Es ist brandgefährlich, das Regime unter dem Militärgeneral al-Sisi derart zu unterstützen. Die Ausrüstung kann auch zur Unterdrückung der Bevölkerung genutzt werden“, kritisiert der europapolitische Sprecher der Fraktion DIE LINKE., Andrej Hunko.

Laut dem Auswärtigen Amt unterstützt das deutsche Innenministerium die „maritimen Aufgaben der ägyptischen Grenzpolizei“. Weitere Ausbildungs- und Ausstattungshilfe erfolgt für die Grenzüberwachung, an Flughäfen will die Bundespolizei Schulungen an technischer Ausstattung durchführen. Die Europäische Union hat die Stelle für einen „Verbindungsbeamten für Migration“ in Kairo ausgeschrieben. Demnächst will der Exekutivdirektor der Europäischen Agentur für die Grenz- und Küstenwache nach Ägypten reisen, um über die engere Zusammenarbeit zu beraten. 

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Bundesregierung beschreitet den Weg zu einer am Ende automatischen Killerwaffe

„Mit dem Beschluss zur Beschaffung von Kampfdrohnen übergeht die Bundesregierung den Willen der Bevölkerung, die sich in Umfragen mit deutlicher Mehrheit dagegen aussprach. Auch wir haben stets den Verzicht gefordert. Dies betrifft das Leasing der israelischen Drohnen als Übergangslösung, aber auch eine bewaffnete ‚Eurodrohne‘, die bis 2025 entwickelt und dann in den Bundeswehr-Fuhrpark übernommen werden soll“, erklärt der Bundestagsabgeordnete Andrej Hunko zur Entscheidung über das Leasing von fünf Drohnen des Typs „Heron TP“.

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Außenminister Maas muss Übergriffe auf Journalisten und Menschenrechtler in der Ukraine ansprechen

„Eine friedliche Beilegung des Konfliktes in der Ukraine ist nur möglich, wenn alle Gruppen in dem Land politisch repräsentiert sind und sich frei äußern können. Präsident Poroschenko hat zuletzt mit dem Gesetz über die Wiedereingliederung der Regionen Donezk und Lugansk einen weiteren Schritt hin zu einer militärischen Eskalation gemacht. Die ukrainische Regierung darf nicht aus ihrer Verantwortung für die Minsk 2-Vereinbarungen entlassen werden“, erklärt Andrej Hunko, europapolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE, anlässlich des Treffens der Außenminister von Russland, der Ukraine, Deutschland und Frankreich zum Ukraine-Konflikt.

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Keine Politik auf den Rücken von Geflüchteten: Die „Aquarius“ hat ein Nothafenrecht!

„Weder Italien noch Malta haben das Recht, die Einfahrt des Rettungsschiffs ‚Aquarius‘ zu verweigern. Zweifellos sind die geretteten Geflüchteten in einer Notsituation. In diesen Fällen greift ein völkergewohnheitsrechtliches Nothafenrecht. Ein von mir beauftragtes Bundestagsgutachten bestätigt das“, erklärt der Bundestagsabgeordnete Andrej Hunko anlässlich einer „Schließung“ italienischer und maltesischer Häfen für die „Aquarius“.

Die 629 Geflüchteten stammen aus mehreren Rettungsmissionen auf hoher See, rund die Hälfte von ihnen wurde von der italienischen Marine an Bord genommen und an das Schiff „Aquarius“ von der Nichtregierungsorganisation Ärzte ohne Grenzen übergeben. 

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Heiko Maas needs to explain his “sightseeing flight” over territories occupied by Israel

“The Federal Ministry of Justice refuses to answer my questions about former Justice Minister, and current Foreign Minister, Heiko Maas’s flight above territories occupied by Israel. Instead the Ministry is putting up a smokescreen to protect its former boss. I will not put with this,” states Andrej Hunko, Member of the German Bundestag.

While visiting Israel last year, Heiko Maas was taken in a helicopter over the West Bank and the Golan Heights with Israeli Justice Minister Ayelet Shaked (pro-settler Jewish Home party), who is considered particularly right-wing. This is reported by German media outlets “tageszeitung” and “Frankfurter Allgemeine Zeitung”. The Federal Ministry of Justice writes about this flight that during the preparations for Maas’s visit, “the Israeli side” had been “informed in writing, in accord with its position according to international law regarding the territory of the State of Israel, that the helicopter sightseeing flight was not permitted to fly over the territories occupied since 1967.”

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PACE: Urgent appeal to Assembly to restore its credibility

Statement UEL on follow up of report on allegations of corruption within the Parliamentary Assembly of the Council of Europe

The Group of the Unified European Left (UEL) urgently appeals to all its colleagues in the Parliamentary Assembly of the Council of Europe – including all of its political groups and national delegations – to spare no effort to restore the credibility of the Assembly, after the findings of the Independent Body on the allegations of corruption within the Parliamentary Assembly.

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Secret alerts are increasing rapidly. Why?

“I view the growing number of Schengen Information System secret alerts with concern: compared with 2016, the issuing of such alerts has increased from around 96,000 (as of: 1 January 2017) to almost 130,000 (as of: 1 January 2018). The reason for secret alerts being issued for an additional 34,000 people must be made clear”, demanded Andrej Hunko, European policy spokesman for the Left Party parliamentary group in the German Bundestag.

Article 36 of the Council Decision on the Schengen Information System (SIS) permits alerts to be issued for “discreet checks”. They can be carried out by any EU member state in order to obtain information on the movements and contacts of the persons under surveillance. If the individuals in question are intercepted within the Schengen area, the authority that issued the alert is notified. The place, time and grounds for the check, itinerary, accompanying persons and items carried are recorded.

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Bundestag study: Cooperation with Libyan coastguard infringes international conventions

“Libya is unable to nominate a Maritime Rescue Coordination Centre (MRCC), and so rescue missions outside its territorial waters are coordinated by the Italian MRCC in Rome. More and more often the Libyan coastguard is being tasked to lead these missions as on-scene-commander. Since refugees are subsequently brought to Libya, the MRCC in Rome may be infringing the prohibition of refoulement contained in the Geneva Convention relating to the Status of Refugees. This, indeed, was also the conclusion reached in a study produced by the Bundestag Research Service. The European Union and its member states must therefore press for an immediate end to this cooperation with the Libyan coastguard”, says Andrej Hunko, European policy spokesman for the Left Party.

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