„Die Bundesregierung schließt auch auf Nachfrage weiterhin nicht aus, eine Militärintervention der Westafrikanischen Wirtschaftsgemeinschaft ECOWAS, auch im Rahmen der Europäischen Union, in Niger politisch, finanziell und auch militärisch zu unterstützen. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung auf meine schriftliche Frage hervor“, erklärt Andrej Hunko, europapolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE.

Hunko weiter: „Ein Krieg hätte unabsehbare Folgen für die gesamte Sahel-Region. Schon die Drohung mit militärischer Gewalt gegen Niger ist unverantwortlich und gefährlich. Die geplanten neuen EU-Sanktionen gegen Niger werden, wie jetzt schon, in erster Linie die einfache Bevölkerung treffen. Stattdessen muss sich die Bundesregierung politisch-diplomatisch engagieren, weiter humanitäre Hilfe leisten und die Bundeswehr abziehen.“

Link zur Antwort der Bundesregierung auf die Schriftliche Frage von Andrej Hunko:

https://andrej-hunko.de/bt-en/fragen/5640-schriftliche-frage-zur-moeglichen-unterstuetzung-einer-militaerintervention-im-niger