Mehrere gekenterte Flüchtlingsboote - viele Tote im Mittelmeer

  • Ein Flüchtlingsboot ist nach Angaben der italienischen Küstenwache im Mittelmeer gesunken. Wie viele Menschen an Bord sind, wissen die Behörden nicht.
  • Die steigende Zahl von Flüchtlingsbooten bringt auch die Bundeswehr, die vor der libyschen Küste im Einsatz ist, an ihre Kapazitätsgrenze.
  • Wegen des guten Wetters fürchten Retter eine Massenflucht über das Mittelmeer.

Von Oliver Klasen

Wie viele Menschen sind in den vergangenen zwei Tagen im Mittelmeer gestorben - ertrunken, bei dem Versuch, mit einfachen Holzbooten von Libyen aus gen Italien im See zu stechen, auf dem Weg in ein vermeintlich besseres Leben?

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EU kauft für 67 Millionen Euro Drohnen für Grenzkontrollen

Nur mit Schiffen scheint eine Überwachung der europäischen Seegrenzen kaum möglich. Die EU will deshalb neueste Technik einsetzen.

Die EU nimmt Dutzende Millionen Euro in die Hand, um den Flüchtlingszustrom mit neuester Technik zu beobachten. Für insgesamt 67 Millionen Euro will sie Drohnen zur Überwachung ihre Seegrenzen anschaffen.

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100 Tote bei Bootsunglück im Mittelmeer befürchtet

Bei einem Bootsunglück im Mittelmeer könnten nach Angaben von Überlebenden hundert Menschen ums Leben gekommen sein. Die Überlebenden des Unglücks vom Mittwoch, die nach ihrer Ankunft im sizilianischen Porto Empedocle befragt wurden, hätten von hundert Vermissten gesprochen, sagte ein Sprecher der Internationalen Organisation für Migration (IOM) am Donnerstag.

Weiterlesen bei "kurier.at".

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Kooperation in Kontinuität

Deutsche Waffenhilfe für Ägypten - aktuell geht es vor allem um die Flüchtlingsabwehr

Trotz eines grundsätzlichen Lieferstopps für Munition und Waffen verkaufen nach Angaben von Amnesty International zwölf der 28 EU-Mitgliedstaaten weiter Rüstungsgüter an Ägypten.

Von René Heilig

Seit 1981 herrschen in Ägypten ununterbrochen Notstandsgesetze. Dennoch wurde 2011 Hosni Mubarak nach fast 30 Jahren an der Staatsspitze zum Rücktritt gezwungen. Man feierte den Arabischen Frühling. Mohammed Mursi, ein Muslimbruder, wurde neuer Präsident - für ein Jahr. Dann übernahm das Militär nach blutigen Auseinandersetzungen abermals die Macht. Seither regiert General Abdelfatah al-Sisi.

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»Linke sollte die Landesregierung hart angreifen«

Linkspartei in NRW will gegen Anbiederung an politische Konkurrenz mobil machen. Gespräch mit Christian Leye

Interview: Markus Bernhardt

Die Linke führt am kommenden Wochenende in Magdeburg ihren Bundesparteitag durch. Die Zustimmungswerte für Ihre Partei sind im Vergleich zur letzten Bundestagswahl deutlich gesunken. Wie wollen Sie diesen Abwärtstrend aufhalten?

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MdB Hunko: Merkels klare Kante gegen Erdoğans Machtansprüche blieb aus

Der Protest von Angela Merkel gegen Recep Erdogans Machtbestrebungen sei viel mehr für die westliche Presse, als für die Türkei bestimmt, sagt Andrej Hunko, europapolitischer Sprecher der LINKE im Bundestag. Er blickt aktuell mit großer Sorge nach Ankara.

Sputnik: Herr Hunko, die deutschen Medien sind sich überwiegend einig, dass Kanzlerin Merkel in der Türkei klare Kante gezeigt hat. Sie hätte bei ihrem Treffen mit Präsident Erdoğan ihre klare Sorge über die Entwicklungen in der Türkei zum Ausdruck gebracht. Wie zufrieden sind Sie mit dem Besuch der Kanzlerin?

Hunko: Mein Eindruck ist eher, dass diese Sorge, die sie zum Ausdruck bringt eher für die deutsche Öffentlichkeit bestimmt ist — und dass nicht wirklich klare Kante gezeigt wurde.

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EU entscheidet erst nach Neuwahl über Defizitsünder Spanien

Die EU-Kommission hat die Entscheidung über mögliche Sanktionen gegen Defizitsünder Spanien auf die Zeit nach den Neuwahlen in dem Land verschoben.

Sie beließ es am Mittwoch vorerst bei einer Ermahnung an die Regierung, das übergroße Haushaltsloch 2016 und 2017 zu verkleinern. Auch Portugal wurde aufgefordert, seine ausufernde Verschuldung zu verringern.

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"Schwarzer Freitag für das Grundrecht auf Asyl"

Andrej Hunko hielt am 13.05.16 eine Rede im Bundestag zum "Gesetz zur Einstufung der Demokratischen Volksrepublik Algerien, des Königreichs Marokko und der Tunesischen Republik als sichere Herkunftsstaaten". Die vollständige Rede finden Sie hier.

Hier ist eine Übersicht über die Berichterstattung:

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